„Das Grüne Dach“ von Motul: Weniger Verwaltung, mehr Entlastung für freie Werkstätten
Köln, September 2026 – Das Kerngeschäft von freien Werkstätten ist die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen. Allerdings gibt es im Werkstattalltag noch viele Verwaltungsabläufe, die ebenfalls erledigt werden müssen – von der Arbeitssicherheit bis zum Umweltmanagement. „Compliance-Verpflichtungen für die Betriebe nehmen tendenziell eher zu als ab“, weiß Christian Ohm, Business Development Manager bei Motul. Er ist verantwortlich für „Das Grüne Dach“, das 1989 eingeführte, umfassende Umwelt- und Entsorgungskonzept von Motul. Rechtliche Änderungen verfolgen, Mitarbeitende schulen, Prüf- und Wartungsfristen überwachen, die fachgerechte Entsorgung von Abfällen, Gefahrstoffen und Betriebsmitteln organisieren und dokumentieren – dafür können mehrere Stunden pro Woche anfallen. Das ist Zeit, die im Zweifelsfall vom Kerngeschäft abgezogen werden muss.

Im Fokus: Entsorgung und Arbeitssicherheit
Hier setzt Motul mit seinem „Grünen Dach“ an. Das Konzept bietet Beratung für die derzeit 5.000 registrierten Werkstätten oder übernimmt einige für die Betriebe wesentlichen Aufgaben komplett. Dazu kooperiert „Das Grüne Dach“ mit starken Partnerunternehmen. „Die sichere und regelkonforme Entsorgung von Altöl, Brems- und Kühlflüssigkeiten, Filtern und anderen Abfällen ist dabei nur einer von vielen Aspekten, auch wenn wir dafür besonders bekannt sind“, erklärt Ohm. Was die Einhaltung von Umweltauflagen angeht, bekommen die Betriebe vom „Grünen Dach“ ebenfalls Hilfe, genau wie bei der Frage, wo und wie sich Gefahrstoffe am besten lagern lassen, ohne ein Umweltrisiko einzugehen. Ein aktueller Fokus liegt auf dem Thema Arbeitssicherheit: Gerade in Werkstätten gibt es viele Gefahrenquellen, die die Sicherheit am Arbeitsplatz beeinträchtigen können – und bei Arbeitsunfällen haftet stets der Unternehmer. „Das Grüne Dach“ hat hier einen neuen Kooperationspartner, die ProSafeCon, um für die angeschlossenen Betriebe einen noch besseren Service bieten zu können. Der beginnt bereits mit der Klärung der Frage, ob die Inhaber Arbeitssicherheit im Rahmen des Unternehmermodells selbst übernehmen oder eine externe Fachkraft damit beauftragen wollen, den Betrieb zu betreuen und bei allen gesetzlichen Anforderungen zu unterstützen. „Welcher der beiden Ansätze sinnvoll ist, hängt von Betriebsgröße, Zeitressourcen und dem gewünschten Betreuungsumfang ab; die juristische Verantwortung bleibt so oder so beim Unternehmer“, so die Erfahrung des Motul Experten. Mit der Partnerschaft zu ProSafeCon stellt Motul den Betrieben zu fairen Gebühren qualifizierte externe Fachkräfte für Arbeitssicherheit zur Verfügung, die den Betrieb jährlich im Rahmen einer Begehung überprüfen.

Hilfe bei Kontrollen und Behördenkontakt
Eine gute Dokumentation der eigenen Standards gehört bei Arbeitssicherheit, Abfallentsorgung und vielen weiteren Prozessen zu den Pflichten der Betriebe – und die wird von Behörden vor Ort kontrolliert. Die Kontrollen zum Thema ‚fachgerechte Altöl-Lagerung‘ haben allein im laufenden Jahr massiv zugenommen. Da lohnt das Wissen, was zertifizierte Altöl-Tanks sind und wie und an welchen Stellen doppelwandige Gebinde eingesetzt werden müssen. All diese Informationen stellt „Das Grüne Dach“ seinen Mitgliedsbetrieben ebenfalls zur Verfügung.
Mit dem „Grünen Dach“ zeigt sich Motul als tatsächlicher Begleiter der Werkstätten. „Wir sind nicht nur am Verkauf unserer Produkte interessiert, sondern an einer gesunden betriebswirtschaftlichen sowie umweltgerechten Entwicklung unserer Partnerbetriebe“, so bringt es Ohm auf den Punkt. Von den 5.000 registrierten Partnerbetrieben nutzen aktuell bereits zirka 3.500 die Programme, die „Das Grüne Dach“ bündelt und zu fairen Preisen weitergibt.
Das Konzept „Das Grüne Dach“ richtet sich an alle Werkstätten, bei Abschluss einer Belieferungsvereinbarung erhalten Kunden jedoch vergünstigte Konditionen.
Kontakt „Grünes Dach“ (Beratung & Umweltmanagement)
Telefon: +49 221 – 67003 – 270
E-Mail: oeko@de.motul.com
https://www.motul-service.de/home.html