Topfit für den Hybrid: Additive von Motul schonen Verbrennungsmotoren auch in wechselnden Einsatzprofilen

Köln, August 2026 – Man nennt sie „alternative Antriebe“, weil sie den Übergang vom „Verbrenner“ zur reinen Elektromobilität begleiten. Vor allem in Plug-in-Hybrid-Antrieben teilen sich in der Regel Benzinmotoren die Antriebs-Arbeit mit einer E-Maschine. Damit Benzinmotoren diese besonders anspruchsvollen Herausforderungen besser bewältigen, gibt es ein Kraftstoff-Additiv von Motul: E-Fuel System Care sorgt dafür, dass der unregelmäßige Betrieb für die Benzinmotoren keine Performance-Einbußen oder nachteilige Wirkungen auf die Lebensdauer hat. Einen ähnlichen Effekt hat das Motul-Additiv Diesel System Clean für Diesel-Hybride. 

Man spricht oft von Übergangstechnologie, aber sie wird noch länger bleiben: Hybridantriebe, also der gemeinsame Antrieb von verbrennungsmotorischen und elektrischen Pkw-Antrieben, werden wohl noch über 2035 hinaus hergestellt werden. Konkret geht es um so genannte REEV (Range Extender Electric Vehicle), HEV (Hybrid Electric Vehicle) und PHEV (Plug-in Hybrid Electric Vehicle)-Fahrzeuge. 

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Unterschiedliche Betriebszustände erhöhen Verunreinigungen
Technisch gesehen sind die Verbrenner in HEV und PHEV besonders gefordert. In ihnen springt je nach Fahrprofil der Benzin- oder Dieselmotor nur noch sporadisch an, weil die E-Maschine das Fahrzeug über kürzere Strecken gut alleine bewegen kann. Wenn dann aber doch die Leistung beider Antriebe gefordert ist, muss der Verbrennungsmotor in Bruchteilen von Sekunden anspringen und sehr schnell Leistung abgeben – meist ohne die normale Start- und Warmlaufphase. Durch diesen unregelmäßigen Betrieb und deutlich längere Betriebspausen können vor allem Motoren mit Benzin-Direkteinspritzung stärker verunreinigen. Dieser Gefahr können Autofahrer durch die Zugabe eines Motul-Additivs in den Tank entgegenwirken: E-Fuel System Clean reinigt Verschmutzungen im Brennraum und stabilisiert den Kraftstoff im Fall von längeren Tankpausen. 

Der technische Hintergrund: „In HEV und PHEV kommen häufig turboaufgeladene Downsizing-Ottomotoren mit Direkteinspritzung zum Einsatz“, erklärt Alexander Hornoff, Technical Support Manager bei Motul. „Aufgrund des hybriden Betriebskonzepts wird der Verbrennungsmotor oftmals nach längeren Stillstandsphasen zugeschaltet und erreicht nicht immer seine optimale Betriebstemperatur. Gleichzeitig treten regelmäßig Lastwechsel sowie Betriebsphasen mit mittleren bis hohen spezifischen Lasten auf. Unter diesen Bedingungen können sich verstärkt Ablagerungen an den hochpräzisen Einspritzdüsen bilden. Mit zunehmender Ablagerungsbildung verschlechtern sich Zerstäubungsbild und Kraftstoffdosierung, was sich negativ auf Effizienz, Leistungsentfaltung und Emissionsverhalten auswirken kann. Langfristig können daraus zusätzliche Belastungen für einzelne Komponenten des Verbrennungsmotors resultieren.“ 
Hinzu kommt: Bei PHEV-Fahrzeugen, deren Batterie konsequent an der Ladestation aufgeladen wird, kann eine Tankfüllung auch einmal monatelang unbenutzt im Tank bleiben und sich chemisch verändern. Instabiler Kraftstoff kann zusätzliche Verunreinigungen im Brennraum hervorrufen, wenn der Verbrennungsmotor nach so einer Pause wieder „mit Vollgas“ gefordert ist. 

Weiterentwicklung des Additiv-Know-hows von Motul
Das Additiv E-Fuel System Clean wurde speziell für die Herausforderungen von Benzinmotoren entwickelt, die in Hybridantrieben eingesetzt werden. „Zusätzlich zur Clean-up-Funktion verfügt das Produkt über kraftstoffstabilisierende Eigenschaften; sie wirken der qualitätsbedingten Alterung des Kraftstoffs während längerer Verweilzeiten im Tank entgegen“, erklärt Hornoff. Das Produkt profitiert von dem Know-how, das sich Motul mit seinen Additiven für alle Verbrennungsmotoren erarbeitet hat. So gibt es bereits für Benzinmotoren mit Direkteinspritzung das Produkt GDI Clean, das Verunreinigungen, die sich über einen längeren Betrieb aufbauen, reduzieren und abbauen kann. „Für E-Fuel System Care haben wir zusätzlich eine kraftstoffstabilisierende Funktion integriert, die speziell auf die Betriebsbedingungen von Benzin-Hybridfahrzeugen ausgelegt ist.“

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Für die nicht so weit verbreiteten Diesel-Hybridmotoren empfiehlt Motul das für Diesel-Fahrzeuge konzipierte Additiv Diesel System Clean, das den spezifischen Verunreinigungen und Rußbildungen bei der Diesel-Verbrennung entgegenwirkt oder sie beseitigt. „Da Dieselkraftstoff über längere Lager- und Standzeiten eine konstante Kraftstoffqualität beibehält, besteht beim Diesel-Hybrid keine vergleichbare Anforderung an eine zusätzliche Kraftstoffstabilisierung ähnlich wie bei Benzinkraftstoffen“, erklärt Hornoff. 

E-Fuel System Care (Produkt-Nr. 114331) gibt es im 300-ml-Gebinde im Motul-Shop (https://www.motul.com/de-DE/products/32014?id=32014&product=MOTUL+e-FUEL+SYSTEM+CARE)