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Motul-Teams rocken den Nürburgring

26.03.2019

VLN1: 23.03.2019

VLN1: 23.03.2019

Die Eifel zeigte sich beim ersten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring von ihrer durchaus gefürchteten Seite: Hartnäckiger Nebel machte am Samstag eine Sicht von weiter als 100 Meter und einen pünktlichen Start unmöglich. Nachdem Qualifying und Rennen massiv gekürzt und nach hinten verschoben wurden, stürzten sich 167 Autos erst am späten Samstagnachmittag in die Grüne Hölle. 

Von den widrigen Umständen ließen sich weder Tim Schrick und Luke Gavris im Subaru BRZ von Roots Racing, noch das Team „Girls only – ready to rock the Green Hell“ von Giti Tire Motorsport by WS Racing beeindrucken. Beide von Motul unterstützten Teams starteten mit einem Ausrufezeichen in die neue Saison.

P1 für Roots Racing, P2 für Girls Only - Giti Tire Motorsport by WS Racing

„Wegen vieler Unfälle im Qualifying, war es eine echte Herausforderung, eine freie Runde zu erwischen“, erklärt Luke Gavris mit Blick auf die komprimierte Hatz gegen die Uhr. Dennoch konnte dessen Teamkollege und Kumpel Tim Schrick den rot-schwarzen Subaru BRZ auf Startplatz 1 in der Klasse SP3 stellen.

Auch das reine Damen-Team von „Girls only – ready to rock the Green Hell“ hakte das Qualifying erfolgreich ab. Trotz des engen Zeitplans konnte das Team mit Carrie Schreiner, Jasmin Preisig und Ronja Assmann alle drei Fahrerinnen auf die Strecke schicken. Bei der Premiere für das junge Team auf dem Nürburgring schnappte sich das Trio im VW Golf VII GTI TCR für die Startaufstellung direkt mal den zweiten Platz. So konnte es weitergehen.

P1 für Roots Racing, P2 für Girls Only - Giti Tire Motorsport by WS Racing

Racing pur

Kurz vor dem Rennen dann plötzlich Hektik in der Box von Roots Racing: Eine Dichtung im Differential des Subaru BRZ war undicht und musste gewechselt werden. Doch die Mechaniker ersetzten das kaputte Teil innerhalb von rekordverdächtigen 20 Minuten.

Damit war es für Tim Schrick angerichtet: Der Publikumsliebling verteidigte in seinem Stint die Führung und übergab auf P1 liegend an Luke Gavris. „Ich konnte das Auto heil ins Ziel bringen. Nun ja, ich hatte einen Dreher auf der Nordschleife, aber glücklicherweise bin ich nirgends eingeschlagen“, so Gavris. „Wir haben stets gepushed, aber nachdem die anderen Teams ihre Pitstops sehr spät im Rennen vornahmen, konnten wir am Ende relativ einfach die Klasse gewinnen“. „Mit P1 in der Klasse SP3 und Platz 77 im Gesamtklassement hätte die Saison nicht besser für uns beginnen können”, freut sich Gavris über den ersten Sieg der SP3-Titelverteidiger in diesem Jahr.
 

Racing pur

Teamplay bei den Ladies

Dass man die Mädels-Truppe von „Girls only – ready to rock the Green Hell“ um Teamchefin Ellen Lehmann ebenfalls auf dem Schirm haben sollte, zeigte das Team am Nürburgring eindrucksvoll. Nach 17 gefahrenen Runden belegte das Team einen fantastischen 2. Platz in der Klasse SP3T, lag dabei gar die meiste Zeit in Führung und fuhr dazu die schnellste Rennrunde in der Klasse!

Welche Bedeutung die Damen-Mannschaft einem funktionierenden Team-Play beimisst, zeigte sich nach zehn Rennrunden: Aufgrund der verkürzten Renndistanz und der Vorbereitung auf das 24h Rennen entschied das Team, einen zusätzlichen Fahrerwechsel vorzunehmen und allen drei Fahrerinnen die gleiche Fahrzeit im VW Golf VII GTI TCR zu geben, anstatt den sicheren Sieg nach Hause zu fahren. Chapeau.
 

Teamplay bei den Ladies

Was nicht fehlen darf ...

... das obligatorische Sieger-Selfie ;-)

Was nicht fehlen darf ...

Leidenschaft und Spaß am Ring

Leidenschaft und Spaß am Ring

Fotos Roots Racing: 1VIER.COM

Fotos Girls Only: Holger Hüttig

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