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MOTUL Teams meistern härtestes 24h Rennen auf dem Nürburgring

29.09.2020

Regen, Red Flag, Re-Start und viele Crashs

Die diesjährige Auflage des Langstreckenklassikers wird mit ihrer Dramaturgie als eines der härtesten Rennen aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen. Starker Regen hielt die Teams stets in Atem. Insbesondere der erste Renntage hatte es in sich und durch die Verschiebung des Rennens in den Herbst, standen deutlich mehr Stunden in vollster Dunkelheit auf dem Programm. Zahlreiche Unfälle und Einschläge sowie die miserable Wettervorhersage sorgten dann in der Nacht zu Sonntag für die rote Flagge und zu einer Rennunterbrechung von acht Stunden. 

Frikadelli Racing als bestes Porsche-Team auf Gesamtrang sieben

Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring haben Mathieu Jaminet, Lars Kern, Lance David Arnold und Maxime Martin mit dem #31 Porsche 911 GT3 R den siebten Platz im Gesamtklassement erzielen können. Das neuformierte Fahrerquartett sorgte damit gleichzeitig auch für das beste Porsche-Ergebnis bei der 48. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel. Der #30 Porsche 911 GT3 R von Klaus Abbelen, Alex Müller, Robert Renauer und Norbert Siedler sah trotz der schwierigen Witterungsbedingungen am Ende ebenfalls die Zielflagge.

„Angesichts der schwierigen Umstände vor diesem Rennen bin ich mit dem Ergebnis unseres #31 Porsche 911 GT3 R unter dem Strich zufrieden. Man darf schließlich nicht vergessen, dass wir nach den getroffenen COVID-19 Vorsorgemaßnahmen ganz kurzfristig vor der Veranstaltung einiges an Personal austauschen mussten. Von den Fahrern angefangen bis hin zu den Renningenieuren gab es zahlreiche Veränderungen in unserem Aufgebot. Auch wenn dies eine große Herausforderung war, haben wir es zusammen mit Porsche sehr gut gemeistert“, erklärt Teamchef Klaus Abbelen.

Lance David Arnold (#31 Porsche 911 GT3 R): „Von den Bedingungen her war es bisher eines meiner schwierigsten 24h-Rennen überhaupt auf dem Nürburgring. Trotz der speziellen Witterung sind wir am Ende fehlerfrei geblieben und haben einen guten Job gemacht. Leider waren wir dieses Mal in Summe nicht so stark wie die anderen Hersteller. Wir haben das Beste aus dem Paket herausgeholt und sind, ohne einen Kratzer am Auto zu haben, ins Ziel gekommen. Das war sicherlich nicht einfach, viele namhafte Piloten sind auf der Strecke verunfallt. Danke an der Stelle an die gesamte Mannschaft, es hat viel Spaß gemacht.“

Frikadelli Racing als bestes Porsche-Team auf Gesamtrang sieben

Allied-Racing mit Dennis Fetzer auf Platz 2

Dennis Fetzer sichert sich im 48. ADAC Total 24h-Rennen Nürburgring mit seinem Team Allied-Racing den zweiten Rang in der Kategorie der GT4 Fahrzeuge (SP10) und Position 27 im Gesamtklassement.

„Die Bedingungen kurz vor Abbruch des Rennens waren unglaublich hart und anspruchsvoll. Wir hatten Aquaplaning auf weiten Teilen der Strecke gepaart mit sehr schlechten Sichtbedingungen, stellenweise blieben mir nur die weißen Linien am Rand der Fahrbahn als Orientierung“, schilderte Fetzer nach der Unterbrechung. Das junge Talent aus Gießen glänzte dabei mit einer fehlerfreien Leistung und zugleich schnellen Rundenzeiten, was den Porsche Cayman GT4 CS MR des Teams Allied-Racing zum Zeitpunkt der roten Flagge bis auf Rang zwei in der Klasse nach vorn spülte.

Kollision verhindert Klassensieg

Nachdem am Sonntagmorgen das Rennen nach einer Besserung der Wetterlage wieder fortgesetzt wurde, schloss das Team die Lücke zum Spitzenreiter und sicherte sich schließlich auch die Führung in der Klasse. Fetzer, der auf mittlerweile trockener Fahrbahn den Porsche Cayman übernommen hatte, glänzte dabei mit der schnellsten Rennrunde in seiner Kategorie und baute die Führung zusammen mit seinen Teamkollegen auf knapp zwei Minuten aus. Eine unverschuldete Kollision und die damit verbundenen Reparaturen 2,5 Stunden vor Fallen der Zielflagge kosteten schließlich den Sieg. Am Ende überquerten Dennis Fetzer, Ricardo van der Ende und Luca-Sandro Trefz mit 1:45 min Rückstand auf Platz zwei die Ziellinie.

Fetzer zeigte sich nach dem Rennen mit gemischten Gefühlen, wusste aber die Leistung aller Beteiligten einzuordnen: „Den Sieg mit solch einem Vorsprung kurz vor Ende unverschuldet aus den Händen gerissen zu bekommen, ist natürlich schade. Dennoch bin ich mit meinem ersten 24h-Rennen sehr zufrieden, ich habe bei unfassbar harten Bedingungen keine Fehler gemacht und zugleich das Maximum gegeben. Ein großer Dank geht dabei an mein Team und meine Teamkollegen, die ebenfalls alle einen perfekten Job abgeliefert haben, sowie an meine Sponsoren und Motul Deutschland für die tatkräftige Unterstützung.“

Allied-Racing mit Dennis Fetzer auf Platz 2

Erfolgreiches 24h-Rennen mit vier Zielankünften für WS Racing

Vier Autos gestartet – vier Autos im Ziel. So lautet die Erfolgsbilanz der Rennmannschaft WS Racing beim diesjährigen 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Ein Klassensieg und drei Podiumsplatzierungen krönten das überaus erfolgreiche Wochenende. Dabei ist diese Leistung umso höher zu bewerten, wenn man die chaotischen Wetterbedingungen beim Rennen zweimal rund um die Uhr in Betracht zieht.


Nach dem großen technischen Pech im Vorjahr, als man während des Rennens den Motor des VW Golf GTI wechseln musste, ging das Team von „Girls Only – Ready to rock the Green Hell“ in diesem Jahr mit der Hoffnung auf ein problemloses Rennen an den Start. Dafür hatte sich die Mannschaft von WS Racing im Vorfeld akribisch vorbereitet, auch wenn das Team aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen mit deutlich weniger Personal auskommen musste. Und die Vorbereitungen hatten sich ausgezahlt, denn in den Qualifyings konnten die Pilotinnen Carrie Schreiner, Laura Kraihamer und Célia Martin die Pole Position in der Klasse SP3T herausfahren.

Von dieser tollen Ausgangsposition ging die Crew mit dem festen Willen in das 24h-Rennen, ein großes Wörtchen um den Klassensieg mitreden zu können. Fehlerfrei spulten die Pilotinnen ihre Runden unter immer schwieriger werdenden Bedingungen ab. Bereits beim Start regnete es stark und im weiteren Rennverlauf zeigte sich die Eifel einmal mehr von ihrer wetterlaunischen Seite. Gegen 22.30 Uhr hatte die Rennleitung ein Einsehen, nachdem mehrere Top-Autos in den Leitplanken gelandet waren, und brach das Rennen vorübergehend ab. Die „Giti-Girls“ hatten ihren Renn-Golf zu diesem Zeitpunkt allerdings noch völlig unter Kontrolle und legten in dieser schwierigen Phase eine beeindruckende Fahrzeugbeherrschung an den Tag.

Nach dem Restart am Sonntagmorgen sollte zwar das Wetter deutlich besser werden, aber leider wurde das  „Girls Only“ – Team vor ein anderes Problem gestellt. Nach einer unglücklichen Kollision mit einem überrundenden Fahrzeug musste der Golf schwer beschädigt an die Box geschleppt werden. Jetzt zahlte sich das harte Training der Mechanikerinnen aus, die den Golf unter einer Stunde wieder rennfertig machten und die Mädels zurück in die Spur brachten. Der Traum vom Klassensieg war zwar dahin, aber am Ende konnte sich das Team über eine hart erarbeitete Zielankunft freuen. Zudem sprang man als Klassendritter auf das Podium.

Nicole Willems, Teammanagerin: „Was für ein Rennen! Wir mussten schon im Vorfeld durch die Corona-Einschränkungen viel umstellen, was aber alle Mädels super umgesetzt haben. Im Rennen hat uns das Wetter schwer zu schaffen gemacht, aber Carrie, Laura und Célia haben unter schwierigsten Bedingungen das Auto souverän auf der Strecke gehalten. Leider hat uns der Unfall zurückgeworfen, aber auch da haben die Mechanikerinnen eine extrem gute Leistung hingelegt und das Auto in kürzester Zeit wieder zurück auf die Strecke gebracht. So konnten wir unser großes Ziel, über die Ziellinie zu fahren, doch noch erreichen!“

Thorsten Willems, Teamchef: „Vier von vier Autos im Ziel – das ist mehr, als wir unter diesen Bedingungen erwarten konnten und darüber bin ich mega glücklich. Trotz der frühen Probleme mit dem Audi und der Kollision der Mädels haben wir nie aufgegeben und sind am Ende mit vier Podiumsplätzen belohnt worden. Das ganze Team ist sehr glücklich und alle Fahrer zufrieden. Angesichts der extremen Wetterbedingungen war das sicher eines der besten 24h-Rennen in der Teamgeschichte!“

Erfolgreiches 24h-Rennen mit vier Zielankünften für WS Racing

P3 für Ring Racing mit dem Toyota GR Supra GT4

Ring Racing startete wie in den vergangenen Jahren mit dem bekannten Lexus RC F sowie erstmals mit dem Toyota GR Supra GT4 im Langstreckenklassiker. Nachdem der Lexus im Qualifying einen Treffer erlitt, in der Nacht zum ersten Renntag aber wieder repariert wurde und schließlich starten konnte, schied er allerdings durch einen technischen Defekt aus. Besser lief es für den Supra von Novel Racing by Ring Racing, der mit Platz 3 in seiner Klasse (SP10) ins Ziel kam.

P3 für Ring Racing mit dem Toyota GR Supra GT4

Chrzanowski mit Clickvers Porsche ebenfalls im Ziel

Das Team um Robin Chrzanowski im Clickversicherungs.de Porsche 911 GT3 Cup MR schaffte es nach 24h auf Rang 54 gesamt ins Ziel. 

Chrzanowski mit Clickvers Porsche ebenfalls im Ziel
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