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WIR TESTEN DEN BRABUS 800!

26.03.2020

EIN BRUTALES ERLEBNIS

Wie ist es, ein Auto mit 800 PS zu fahren? Eine Frage, die sich viele Tankwarte stellen. Zum Glück konnten wir sie beantworten, als wir vor einigen Wochen bei unserem Werksbesuch bei Brabus in Bottrop die Schlüssel für einen Brabus 800 (auf Basis des Mercedes-AMG E63S) erhielten. Wie ist es also, zu fahren? Lange Rede kurzer Sinn: brutal!

EIN BRUTALES ERLEBNIS

Der Motor: das schlagende Herz eines jeden Brabus

Die größte Veräderung wird im Motorraum vorgenommen, wo Brabus seinen eigenen PowerXtra 800 Bausatz einsetzt. Hier setzt Brabus spezielle Turbolader mit größeren Verdichtereinheiten (ø 52 mm), modifizierte Kernbaugruppen mit verstärkten Axiallagern kombiniert und ein zusätzliches Steuergerät mit komplett neuer Plug-and-Play-Zusatzelektronikbox für das Motormanagement ein. Diese beiden liefern zusammen 800 PS und vor allem die magische Zahl von 1000 Nm Drehmoment.

Diese Leistung ermöglicht einen Sprint auf 100 km/h in 3,0 Sekunden und eine elektronisch begrenzte Gesamtgeschwindigkeit von 300 km/h. Für Brabus ist das Drehmoment das, was tatsächlich dieses Gefühl von Geschwindigkeit und Kraft im Alltag vermittelt, was auch der Schlüssel zur Brabus-Philosophie ist. Jeder Brabus ist perfekt als täglicher Fahrzeug einsetzbar und wird mit einer 3-jährigen Werksgarantie geliefert.

Der Motor: das schlagende Herz eines jeden Brabus

Individuell angepasstes Interieur

Natürlich bietet der Brabus 800 viel mehr als nur eine Motorabstimmung. Jeder Wagen kann mit einem vollständig individualisiertem Innenraum ausgestattet werden -die Sitze werden mit Brabus' eigenem feinen Leder, das zu den besten der Branche gehört, neu bezogen. Als "Standard" wird der Wagen mit einer schwarz/roten Innenausstattung geliefert, aber in den meisten Fällen ist ein Brabus ein Stück maßgeschneidertes Design. Auch die Außenseite des Wagens erhält ein paar Ausbesserungen. Neben dem silbernen Stern, der durch das schwarze "B"-Logo ersetzt wird, erhält das Auto einen neuen Frontspoiler und einen neuen Heckdiffusor sowie verschiedene Akzente aus Karbonfaser und einen maßgeschneiderten Brabus-Auspuff.

 
Individuell angepasstes Interieur

Also, wie fährt es sich?

Wir haben den Brabus 800 an einem nassen und trostlosen Tag rund um die Brabus-Anlage in Bottrop getestet, kaum ideale Bedingungen, um die vollen 800 PS zu entfesseln, aber das hielt uns nicht davon ab, es zu versuchen. Zum Glück hat das Allradsystem die Bedingungen erstaunlich gut gemeistert.

Als erstes fällt auf, dass sich das Auto bei normalen Geschwindigkeiten sehr ähnlich wie der AMG verhält. Die bequemen Sitze geben einem in den Kurven zusätzlichen Halt und man bemerkt leichte Unterschiede im Innenraum, wie zum Beispiel die maßgeschneiderten Schaltwippen; sie haben einen viel kürzeren Abstand als die Originalteile. Dann drückt man auf's Pedal und die Welt dreht sich rückwärts. Der Fernsehmoderator Jeremy Clarkson hat einmal gesagt, dass unter der Haube eines Brabus ein Vulkan brodelt - dem kann man nichts mehr hinzufügen.

Also, wie fährt es sich?

A MIND BENDING EXPERIENCE

Die schiere Kraft, die das Auto auf der Straße entfesselt, ist geistige Verbiegung und man hat das Gefühl, dass es vor allem die Reifen (und in unserem Fall die Bedingungen) sind, die den begrenzenden Faktor darstellen. Das Allradantriebssystem hat diese Kraft jedoch beherrschbar gemacht. Auf einer normalen Straße hatten wir nie das Gefühl,eine tickende Zeitbombe zu fahren. Das Auto lud dazu ein, weiter nach vorne zu schieben und das Dröhnen des Auspuffs bestätigte diese Ambitionen nochmals. Man fragt sich nur noch, was ein Brabus 900 leisten kann. Fortsetzung folgt...

 © Picture credits: Frederik Herregods

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