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MOTUL Teams blicken auf erfolgreiches NLS-Wochenende zurück

04.05.2021

Frikadelli Racing: „Ein Doppelsieg für Sabine“

Das Frikadelli Racing Team hat beim dritten Lauf zur Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) einen eindrucksvollen Doppelerfolg landen können. Porsche Werksfahrer Mathieu Jaminet und Earl Bamber sicherten sich mit dem #30 Porsche 911 GT3 R den Gesamtsieg vor ihren Teamkollegen Patrick Pilet und Maxime Martin, die sich das Steuer des #31 Porsche 911 GT3 R teilten. Für die „schnellste Frikadelle der Welt“ war es der insgesamt achte Tagesgesamterfolg im Nordschleifen-Championat, der letzte Sieg stammt aus dem Jahre 2018.

"Es war ein perfektes Wochenende für uns, das wir mit den Gesamträngen eins und zwei bestmöglich abschließen konnten. Dieser Doppelsieg ist einzig und alleine für Bienchen. Wir sind uns alle sicher, dass sie in diesem Moment genauso glücklich ist wie wir und es von oben aus genossen hat“, erklärt Teamchef Klaus Abbelen, für den dieser Erfolg auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist. „Ich bin unheimlich stolz auf die gesamte Mannschaft und unsere Teamleistung. Wir haben die ganze Vorbereitungsphase intensiv genutzt mit Top-Ingenieuren, Mechanikern und natürlich auch allen Personen im Hintergrund, um so ein Resultat zu ermöglichen. Abgesehen von der Nordschleife, die um ein Vielfaches mehr an Grip hat, haben wir in unseren Fahrzeugen einiges an Potential gefunden. Außerdem hat Michelin einen super Job über den Winter gemacht. Fast alle Fahrzeugmarken haben dieses Potential bestätigt. Den Doppelsieg kann uns keiner mehr nehmen.“

Foto: BRFoto

Frikadelli Racing: „Ein Doppelsieg für Sabine“

Sieg in der GT4 Klasse für Allied Racing

Dennis Fetzer ist im Rahmen des dritten Laufes der NLS (Nürburgring Langstrecken Serie) zusammen mit seinem Teamkollegen Nicolaj Moller-Madsen der erste Sieg in einem Rennen der GT4 Klasse gelungen. Mit insgesamt 33 Sekunden Vorsprung überquerten Dennis Fetzer und Nicolaj Moller-Madsen im vierstündigen dritten Saisonlauf der NLS die Ziellinie. Fetzer glänzte dabei mit einer souveränen Startphase, schnellen Rundenzeiten und einem fehlerfreien Job. 

Bereits im Zeittraining zeigte Nicolaj Moller-Madsen mit einer Rundenzeit von 8:32.4 min der Konkurrenz, dass mit dem Fahrerduo im Porsche Cayman GT4 von Allied-Racing zu rechnen sein würde. Neben der Bestzeit in der GT4 Klasse bedeutete dies zugleich einen neuen Rundenrekord auf der Nürburgring Nordschleife für diese Fahrzeugkategorie.

Insgesamt stelle der Sieg einen wichtigen Schritt für Fetzer dar wie er zufrieden schildert: „Der Sieg bedeutet mir sehr viel. Wir hatten teilweise hochkarätige Konkurrenten, die zu den schnellsten Fahrern in der GT4 Klasse zählen. Dass wir uns dagegen so souverän und ohne Zwischenfälle durchgesetzt haben, macht mich besonders stolz. Ein großer Dank geht dabei auch an meine Partner und Sponsoren, die mich immer unterstützen sowie an mein Team, das einen hervorragenden Job abgeliefert hat.“

Sieg in der GT4 Klasse für Allied Racing

Tolle Performance, aber wenig zählbare Ergebnisse für WS Racing

Beim dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie trat das Team Giti Tire Motorsport by WS Racing mit drei Fahrzeugen in der Klasse VT2 an. Während der Golf auf einem guten sechsten Klassenrang ins Ziel kam, boten die beiden BMW-Besatzungen zwar Leistungen auf Top-Niveau, konnten diese aber am Ende nicht in zählbare Ergebnisse umsetzen.

Ein beeindruckendes Rennen lieferte der VW Golf 7 Clubsport mit der Startnummer 490 und den Fahrern Axel Jahn, Sean Fuster und Sven Friesecke. Wie fast schon gewohnt hielt sich die Besatzung von Anfang an aus allen Scharmützeln heraus und legte ein absolut konstantes und fehlerfreies Rennen auf den Asphalt. Dabei gelang es den Piloten, trotz des Performance-Nachteils des VW Golfs mit Zuverlässigkeit und Konstanz im starken Feld immer weiter nach vorn zu fahren, sodass am Ende ein wohlverdienter und gefeierter sechster Rang in der Klasse VT2 zu Buche stand. In den letzten Runden musste sich Schlussfahrer Sean Fuster harter Attacken auf seine Position erwehren. Der Schweizer, der erst sein zweites NLS-Rennen bestritt, konterte diese souverän und hielt dem enormen Druck stand. „Das war ein top Rennen für uns. Das Team managte alles super. Ich konnte viele packende Zweikämpfe bestreiten und mich stetig steigern“, zeigte sich der junge Pilot zufrieden.

Foto: Swoosh Motorsport Communications

Tolle Performance, aber wenig zählbare Ergebnisse für WS Racing

Schnellste Rennrunde und erfolgreiches Comeback für Ring Racing

Ein Ausfall und ein Klassensieg – so lautet das Résumé von Ring Racing zum dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie. Nach einer souveränen ersten Rennhälfte musste die Mannschaft den Toyota GR Supra GT4 mit technischem Defekt vorzeitig abstellen. Besser lief es hingegen für den Lexus RC F, der seinen ersten Renneinsatz seit sieben Monate hatte, und das Rennen als einziger Starter in seiner Klasse ohne Probleme beendete und somit den Klassensieg einfuhr.
 
Den Start im Toyota Supra übernahm Andy Gülden. Mit einer perfekten Startrunde setzte er sich an die Spitzenposition und baute während seiner beiden Stints die Führung kontinuierlich bis auf über eine halbe Minute aus. Nach dem Fahrerwechsel knüpfte Michael Tischner zunächst nahtlos an die Leistung von Gülden an, bis ihn nach wenigen Runden ein technischer Defekt zur Aufgabe zwang.
 
„Das Auto war in diesem Wochenende fantastisch. Die Performance der Reifen hat sich enorm verbessert und wir können voll attackieren. Im Qualifying hatte ich in meiner schnellsten Runde viel Verkehr, sonst wäre die Zeit noch besser gewesen. Und auch über die Distanz im Rennen ist das Auto sehr konstant und besonders sehr schnell gewesen. Der Ausfall ist dadurch natürlich besonders bitter, aber immerhin haben wir uns die schnellste Rennrunde in der SP10 gesichert. Das stimmt mich optimistisch für die kommenden Rennen“, resümiert Andy Gülden nach dem Rennen.
 
Besser lief es für den Lexus RC F. Bei seinem Comeback auf der Rennstrecke in neuem chromblauen Design kämpften sich Klaus Völker und Uwe Kleen von hinten durchs Feld und absolvierten ein fehlerfreies und problemloses Rennen. Der Einsatz beim dritten NLS-Lauf war für die Mannschaft aus Boxberg ein wichtiger Testlauf, um das Auto für das anstehende 24-Stunden-Rennen unter Rennbedingungen abzustimmen und vorzubereiten.

Foto: 1VIER.COM

Schnellste Rennrunde und erfolgreiches Comeback für Ring Racing
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