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Oilfinger: das Motorradmagazin für Garagenkultur

22.12.2020

Das Oilfinger-Magazin begann als Universitätsprojekt und hat sich seitdem zu einem Must-Read-Magazin für die Garagenkultur-Szene entwickelt. Dieses wunderschöne Magazin im Couchtischstil widmet sich der Welt des Motorradbauens und wird von den passionierten Motorradfans Tobias Hahn und Rick Parker liebevoll gestaltet. Tobias erzählt uns mehr.

Oilfinger: das Motorradmagazin für Garagenkultur

Wie ist die Idee zum Oilfinger Magazin entstanden?

Alles began mit meiner Designarbeit im Jahr 2012. Ich habe Kommunikationsdesign an der Universität studiert war wegen meines Vaters immer mit dem Motorradfahren verbunden. Wir waren oft auf einem Bike-Event in Deutschland, dessen ganze Szene und Kultur ich schon immer geliebt habe. Als ich 15 wurde, habe ich meinen Rollerführerschein gemacht und meinen Roller mit meinem Vater umgebaut. Es war ein leuchtend orangefarbener Piaggio, den ich ganz schwarz lackiert habe. Das sah wirklich gut aus und so fing alles mit dem Motorradfahren an. Als ich meine Diplomarbeit in Design machte, fragte ich mich: "Was kann ich tun, was interessiert mich wirklich?" Und dann habe ich beschlossen, ein Motorradmagazin zu erstellen.

Wie ist die Idee zum Oilfinger Magazin entstanden?

Wie unterscheidet sich Oilfinger von allen anderen Motorradmagazinen?

Die meisten Magazine fand ich eher unschön und sie spiegelten nicth den Geist der Garagenkultur wider. Also dachte ich, ich sollte selbst eins erstellen. Ich habe mit einigen Leuten in einem Café-Racer-Forum darüber gesprochen, was ihrer Meinung nach in der Zeitschriftenwelt fehlt. Was ich dann entworfen habe, gefiel den Leuten und sie ermutigten uns zu versuchen, es zu veröffentlichen.

Wie unterscheidet sich Oilfinger von allen anderen Motorradmagazinen?

Wie schwer war es, von der Erstellung einer Universitätsarbeit zur Veröffentlichung einer Zeitschrift zu gelangen?

Nicht so kompliziert, weil es nicht wie eine Abschlussarbeit in Form einer schriftlichen Prüfung war, sondern praktisch veranlagt. Ich hatte bereits das gesamte Magazin erstellt und musste nur einige Geschichten ändern. Das größte Problem ist natürlich das Geld. Das Drucken von 2.000 Magazinen war unser Ziel, und das kostet viel Geld. Als Student hat man nicht so viel Geld. Wir haben es später hauptsächlich durch Verkäufe finanziert.

Wie schwer war es, von der Erstellung einer Universitätsarbeit zur Veröffentlichung einer Zeitschrift zu gelangen?

Du sagst, Euer Magazin konzentriert sich auf die Garagenkultur. Sind Eure Leser Leute, die sich gerne die Hände schmutzig machen?

Ja, die typischen Bastler. Menschen, die ihre eigenen Motorräder bauen und die Werke von anderen sehen möchten, die genauso ticken wie sie. Keine Trailer-Queens und diese High-End-Custom-Bikes, über die andere Magazine sprechen, sondern eher das, was der Typ nebenan baut. Und um zu zeigen, wie viel Talent und Liebe diese Leute in ihre Builds gesteckt haben.

Du sagst, Euer Magazin konzentriert sich auf die Garagenkultur. Sind Eure Leser Leute, die sich gerne die Hände schmutzig machen?

Seit wann gibt es das Magazin?

Ende 2016 haben wir die erste Ausgabe veröffentlicht - seitdem haben wir fünf Magazine auf den Markt gebracht und arbeiten derzeit am sechsten. Wie immer geht es um Geld und da wir Vollzeitjobs haben, machen wir das meistens nebenbei. Rick Parker ist vor ein paar Jahren dazugekommen. Meine Vorstellung von einer Zeitschrift und sein Fotostil passen wirklich gut zusammen. Er hat auch  schon für Motul fotografiert.

Seit wann gibt es das Magazin?

Das Magazin sieht sehr hochwertig aus. Fast wie ein Buch. Welchen Look wolltest du?

Ich wollte ein Magazin erstellen, das etwas länger hält. Eher ein Buch für auf den Kaffeetisch. Etwas, das man wirklich schätzt. Es ist ja auch nicht so, dass Du Zeitschriften irgendwo hinwirfst und dann nicht mehr reinschaust. Den Spirit, wie die Motorräder, die wir in den Magazinen zeigen und die mit viel Liebe gebaut werden, wollten wir im Magazin hervorheben. Wir haben versucht, unsere Grenzen zu aufzuberechen, um etwas wirklich Qualitätsorientiertes zu produzieren. Deshalb drucken wir auf teurem Papier und fotografieren und schreiben selbst, damit wir eine hohe Qualität garantieren können. Wir bleiben unserem Stil wirklich treu. Wir veröffentlichen auch eine neue Website und das Magazin wird für die nächste Ausgabe ein kleines Update haben. Wir haben einen Kunden, der unsere Magazine gerahmt und an die Wand gehängt hat.

Das Magazin sieht sehr hochwertig aus. Fast wie ein Buch. Welchen Look wolltest du?

Wie wichtig sind Schmierstoffe im Prozess des Customizing?

Wir haben in der nächsten Ausgabe ein Interview mit Motul und sprechen über Flüssigkeiten, insbesondere Motoröl. Es wird ein tiefen Einblick in dieses ganze Gebiet geben, wie wichtig es zum Beispiel ist, synthetisches Öl zu haben.

© Pictures: Oilfinger – Rick Parker

Wie wichtig sind Schmierstoffe im Prozess des Customizing?
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